Mit über 30.000 BesucherInnen erreichte die Herbstmesse eine stabile Resonanz und bestätigte ihre Rolle als wichtiger Treffpunkt der Region. Die Messe Dornbirn bewertet dieses Ergebnis vor dem Hintergrund der kleineren Veranstaltungsfläche und der neuen Gliederung als wichtige Grundlage für die weitere Neuausrichtung.
„Über 30.000 BesucherInnen zeigen, welche Bedeutung die Herbstmesse weiterhin als Treffpunkt für die Region hat. Gleichzeitig hat diese erste Etappe deutlich gemacht, welche Angebote gut angenommen
werden und wo wir nachschärfen müssen. Diese Erkenntnisse fließen direkt in die Planung für 2027 ein“, sagt Geschäftsführer Nilly Nail.
Hohe Bindung an die Herbstmesse
Die Ergebnisse der BesucherInnenbefragung zeigen eine starke Verbundenheit mit der Veranstaltung. Mehr als drei Viertel der Befragten würden die Herbstmesse weiterempfehlen, 84 Prozent planen bereits heute einen erneuten Besuch im kommenden Jahr. Rund 58 Prozent vergaben die Bestnoten „Sehr gut" oder „Gut". 92 Prozent der Befragten kommen aus Vorarlberg.
Die Herbstmesse erfüllt für viele Befragte auch eine soziale Funktion. Rund 58 Prozent kommen vor allem zum Bummeln, Entdecken und Verweilen. Persönliche Begegnungen und gemeinsame Erlebnisse spielen dabei ebenso eine Rolle wie Information und Einkauf.
„Wir führen die frühere Herbstmesse nicht einfach auf kleinerer Fläche fort. Wir entwickeln ein Format, das BesucherInnen relevante Inhalte bietet und für AusstellerInnen wirtschaftlich interessant bleibt. Die Herbstmesse soll regionaler Marktplatz, Treffpunkt und Erlebnisraum zugleich sein“, so Nail.
Neue Themen setzen erste Akzente
Die Holzwelten und die Ausstellung zur Entwicklung der Landtechnik ergänzten die Herbstmesse 2026 um neue inhaltliche Schwerpunkte. In der BesucherInnenbefragung zählten besonders die Holzwelten zu den meistgenannten Höhepunkten.
Auch die kompaktere Hallenstruktur lieferte erste Erkenntnisse. Verwandte Themen rückten näher zusammen. Erste Rückmeldungen der AusstellerInnen weisen auf mehr Kontakte und gezieltere Gespräche an den Ständen hin.
Freizeit- und Abendprogramm spricht neue Zielgruppen an
Neben den klassischen Messeangeboten prägten Kinderrummel, Kulinarik sowie das Freizeit- und Abendprogramm das Veranstaltungserlebnis. Konzerte, DJs und die Beachbar erreichten verstärkt jüngere BesucherInnen. Damit bestätigt sich ein zentrales Ziel der Neuausrichtung: Die Herbstmesse bleibt für ihr Stammpublikum relevant und hat gleichzeitig viele jüngere Menschen erreicht.
Klare Erkenntnisse für die nächsten Entwicklungsschritte
Die Auswertung liefert konkrete Hinweise für die weitere Ausrichtung. Die BesucherInnen verbringen zwischen zwei und vier Stunden auf der Herbstmesse. Zusätzliches Potenzial zeigen die Auswertungen bei der Aufenthaltsqualität, der Gastronomie, weiteren Erlebnisangeboten und der Nutzung des Freigeländes. Diese Bereiche stehen bei den nächsten Planungsschritten im Mittelpunkt.
„Eine kompaktere Herbstmesse stellt andere Anforderungen an das Besuchserlebnis. Wir müssen
zusätzliche Gründe schaffen, länger zu bleiben – durch starke Themen, Programm, Begegnung
und Aufenthaltsqualität. Die diesjährige Messe hat uns dafür viele konkrete Erkenntnisse geliefert,
die wir jetzt in die Planung für 2027 einarbeiten“, sagt Projektleiterin Kathrina Treinen.
Nächste Schritte für die Herbstmesse
In den kommenden Wochen führt die Messe Dornbirn die Ergebnisse der BesucherInnenbefragung, die Rückmeldungen der AusstellerInnen und die wirtschaftlichen Kennzahlen zu einer umfassenden Analyse zusammen. Daraus entstehen die nächsten Maßnahmen für die folgenden Herbstmessen. „2026 war der erste Schritt. Jetzt führen wir Besucherfeedback, Ausstellerrückmeldungen und wirtschaftliche Ergebnisse zusammen und treffen daraus die Entscheidungen für 2027. Was funktioniert, entwickeln wir weiter. Was nicht funktioniert, verändern wir“, erklärt Nail.